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Skoda mit neuen Benzinmotoren

Skoda optimiert seine Fertigung  - Foto von: © electriceye - Fotolia.com

Skoda optimiert seine Fertigung - Foto von: © electriceye - Fotolia.com

Die Motorenbaureihe EA211 ist der neue große Wurf des Automobilherstellers Skoda. Die VW-Tochter aus der tschechischen Republik liefert die neue Motorengeneration demnächst auch an die Partnermarken VW, Audi und Seat. Die Otto- und Diesel-Aggregate wurden mit Fokus auf Energieeffizienz und geringe Emissionen entwickelt. 

Optimierung in allen Bereichen 

Es gibt vier Hubraumvarianten mit einem Volumen zwischen 1,0 und 1,6 Litern und die Modelle verfügen entweder über drei oder vier Zylinder. Vor allem die TSI-Vierventil-Vierzylinder sind absolut zeitgemäß, sie setzen neue Standards auf den Sektoren Energieeffizienz und Leichtbau. 

Es wurde Wert darauf gelegt, die innere Reibung möglichst gering zu halten, das Gewicht so niedrig wie möglich zu planen und das Thermomanagement zu optimieren. Die Verbrauchswerte beweisen, dass diese Vorgaben sehr gut umgesetzt wurden. Auch der Schadstoffausstoß setzt neue Maßstäbe.  

Fertigung mit Steigerungspotenzial

Das Kürzel TSI bedeutet Turbocharged Stratified Injection, eine Mischung aus Turbolader und Direkteinspritzung. Die Produktion findet im Skoda-Stammwerk in Mlada Boleslav statt. Auch im zweiten Skoda-Werk in Vrchlabi wird fleissig produziert. Hier fertigen die Mitarbeiter seit Oktober das Doppelkupplungsgetriebe DQ200 für die VW-Familie. Derzeit werden 1000 Getriebe pro Tag hergestellt, die Kapazität soll jedoch noch auf 1500 Getriebe gesteigert werden. Die Steigerung ist bis Mitte 2013 geplant. 

Skoda für VW nicht wegzudenken

Es wird derzeit massiv in die Skoda-Werke in Tschechien investiert. Auch die Entwicklungskapazitäten sollen erweitert werden. Das Technologie- und Entwicklungszentrum in Cesana wird derzeit vergrößert. Eine Investition von 34 Millionen Euro fließt in die Errichtung von 21 neuen Motoren- und Komponenten-Prüfständen und ist eine der umfangreichsten, die derzeit in der Tschechischen Republik getätigt wird. Skoda wird immer wichtiger für den VW-Konzern und liefert seit Jahren eine beständig gute Qualität zu sehr niedrigen Preisen. Das Unternehmen gehört seit der Privatisierung nach dem Fall des eisernen Vorhangs zum Volkswagen-Konzern, geringe Anteile gehören noch der tschechischen Republik.

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